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c’t 10/2015 – Mana..

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c’t 10/2015 – Managed Server Pakete mit gravierenden Mängeln

Wahrscheinlich haben viele meiner Kollegen folgende Situation schon mehr als einmal erlebt: Ein Klient besitzt bereits ein Abo für ein sündhaft teures Managed Server Paket und wünscht, dass seine neue Webseite auf diesem Paket laufen soll. Managed Server bedeutet doch eigentlicht Qualität, oder? Pakete jenseits der 100€-Marke (monatlich) sind keine Seltenheit, da sollte man davon ausgehen können, dass man immer ein gepflegtes System inklusive aktueller Sicherheitsupdates, Komponenten und Libraries vorfindet – oder bei Problemen zumindest einen freundlichen Spezialisten als Ansprechpartner erreicht. Wir Webdesigner haben bei Managed Server schließlich keinen Root-Zugriff und sind schachmatt.

Doch die Realität sieht oft anders aus, das hat jetzt auch die c’t in einem Test (s.u.) festgestellt: Veraltete Systeme und Bibliotheken, hohe Preise und Sicherheitslücken fanden sich bei fast allen größeren Anbietern. Dazu kommt laut c’t, dass bei den meisten Anbietern es sich kaum feststellen läßt, wie up-to-date das System und seine Komponenten sind, da die Anbieter hierüber schlicht nicht informieren. Wie man so manche veraltete Library dennoch wahrnehmen kann (muss), erkläre ich mit einem realen Beispiel. Wie anfangs bereits erwähnt, möchte mein Klient also seine frisch programmierte Seite auf seinem Managed Server Paket installiert bekommen. Doch die selbe Webseite mit CMS, die auf meinem hauseigenen Server noch problemlos funktionierte, macht keinen Mucks und wirft allenfalls mit ein paar kryptischen Fehlermeldungen um sich. Was war passiert, vielleicht ist beim Upload der ca. 2500 Dateien was verschütt gegangen? Also nochmal, Datei für Datei, mangels Shellzugriff kann ich nicht einfach eine zip-Datei hochladen und auf dem Server entpacken. So dauert es statt Minuten Stunden. Und wieder, hustet und ächzt die brandneue Webseite statt zu funktionieren. Also mache ich mich an’s recherchieren. Log-Files kann ich auf dem Managed Server ebenfalls nicht einsehen, was mir das Webinterface des Providers an Rückmeldungen anbietet, ist allenfalls für den 08/15 DSL-Kunden interessant, mir hilft es nicht weiter. Doch eine Googlesuche bringt mich auf eine Spur. Schnell einen Einzeiler in PHP geschrieben, der mir PHP-Version ausgibt, und wieder per FTP auf den Server geladen. Oh nein! Die PHP-Version des Managed Server Paketes ist gefühlte 2 Jahre alt, essentielle Funktionen der aktuellen Version sind dort noch nicht enthalten. Und diese Funktionen benötigt das CMS der neuen Webseite.

Den folgenden Teil beschreibe ich nur in Umrissen, da Sie Sich vermutlich das Ausmaß an Schmerz vorstellen können. Ca. 48h lang (natürlich nicht durchgehend) versuche ich den Server Provider, bzw. einen Techniker desselben zu erreichen und zu überzeugen, PHP zu aktualisieren. Erfolglos. Für die, die es nicht wissen, der komplizierte Update-Prozess von PHP auf einem Linux-System stellt sich in etwa wie folgt dar:

> apt-get install php5

(Befehl wird in eine Shell eingetippt, dann mit Enter bestätigt)

Das war’s also, ich hatte gegen den Riesen verloren, die Drachen schickten bereits ihre Flammen in meinen Nacken (also böse Emails): „Warum läuft die Webseite denn immer noch nicht? Wie, das liegt am Provider, das kann doch garnicht sein! Das Paket ist Luxus-Premium und der Provider ist hochgradig renomiert!“. Es war mir schon zu Beginn der Probleme mit dem Managed Server klar, dass mir kein Nicht-Nerd auf Erden je glauben schenken wird, zu schwer wog die Reputation des Providers gegen meine eigene.
Ich biss in den sauren Apfel – das vereinbarte Honorar war längst aufgebraucht, es war Samstag morgen und ich wollte bloß noch einen Job an der Wursttheke, irgendwo, ganz weit weg. „500 Gramm? Kein Problem, 520 ok?“. Statt zu fliehen setzte ich mich jedoch hin, grub bis Montag morgen tief in den Eingeweiden des CMS, um es mit der veralteten PHP-Version kompatibel zu machen, und erntete dafür ein murriges „Ja ok“ des Kunden, der mir auch zukünftig nicht mehr Vertrauen wollte. Tja, so ist das.

Dies war eins der ausschlaggebenden Ereignisse, welche mich bewogen haben, ein besseres Hosting anzubieten – mit vollem Root-Zugriff für mich und gutem Service und Preisen für Sie.

Den Testbericht zu Managed Servern finden Sie in der c’t 10/2015, Seite 168-173

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