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Bye bye Strato

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Bye bye Strato

cartoon-cow-clipartWas ist Strato? Nach Aussage verschiedener Mitarbeiter von Strato’s Support Hotline ist Strato der zweitgrößte, deutsche Hostinganbieter. Gesagt wurde mir das bei jeder Gelegenheit als Begründung für mangelnden Support oder fehlerhafte Services: „Man wird nicht Deutschlands zweitgrößter Hoster, wenn man einen derart weitreichenden Support anbietet.“ (frei zitiert aus dem Gedächtnis.) – hierbei ging es darum, dass Strato’s Backup/Restore zu einer korrupten Datenbank geführt hat. Das Problem ist bekannt, im Netz gibt es dutzende Fälle, Strato’s Support verweißt mich auf Helpdesk-Artikel von Plesk. Da die Lösung aus dem Artikel bei mir, wie bei vielen anderen, nicht funktioniert hatte, rief ich Strato an. Das war die Antwort, die ich erhielt.

Teilweise sitzen in Strato’s technischem Support sehr kompetente und nette Mitarbeiter – teilweise sind es Menschen, die offensichtlich keine Lust haben, und scheinbar zuvor bei einer Fast-Food Kette angestellt waren. Das heißt, wenn man jemanden erreicht. Egal zu welcher Tageszeit, durfte ich mir im Schnitt 20 Minuten lang Norah Jones‘ Say Goodby anhören. Natürlich verschnitten, immer wieder von vorne, unterbrochen von Ansagen „bitte warten Sie einen Augenblick“. Das geht bei einem Anruf noch, nach dem dritten geht es nicht mehr, nach dem fünften Anruf bekam ich sofort eine Gänsehaut, wenn die ersten Töne des Liedes erklungen. Ich bin konditioniert, ich weiß, dass auf das Lied Strafe erfolgt. Pawlow kämpft in mir, doch ich drehe nicht durch.

Es dauerte gut eine Woche, bis ich die Problem durch das Restore soweit im Griff und den laufenden Betrieb wieder reibungsfrei hergestellt hatte. Es entstanden mir Unkosten, weil ich vorübergehend einen zweiten Server anmieten musste. Hat das Strato interessiert? Hat man mir zum Trost einen Gratismonat geschenkt? Im Gegenteil. Stattdessen hat man versucht, mir andere Stratoprodukte zu verkaufen, z.B. die Server-Cloud.

Also bin ich umgezogen, weg von Strato. Das heißt, zum Zeitpunkt als dieser Artikel entstand, war ich noch am umziehen. In Strato’s Kundeninterface spukt es nämlich genauso, wie auf meinem Server (dazu mehr später). Ich fordete einen AuthCode für die Domain artunchained.de an, welche ich zuerst umziehen wollte. Die anderen Domains sollten erst später folgen. Doch auf meine AuthCode Anforderung erhielt nicht nur ich einen AuthCode, sondern auch einer meiner Kunden. Den hatte ich definitiv nicht angeklickt. Später wurde es noch besser. Für die nächste Domain konnte ich so oft ich wollte einen AuthCode anfordern, es kam einfach keiner. Also zähneknirschend und bibbernd zurück zu Norah Jones (Strato Telefonsupport). Der Mitarbeiter tat sich etwas schwer, sendete aber nach mehrfacher Aufforderung einen AuthCode per Support Email. Der sah komisch aus. Also der AuthCode, den Mitarbeiter habe ich nicht gesehen. Trotzdem musste der Umzug weiterlaufen, und ich hatte sehr viel größere Baustellen, weshalb ich die AuthCodes an meinen neuen Anbieter übermittelte. Drei Tage später erhielt ich Nachricht, dass der Code ungültig ist.

War das alles?

Nicht im geringsten. Wie erwähnt, spukte es auf meinem alten Server bei Strato. Plötzlich war der Datenbankinhalt meiner Webseite auf dem Stand von vor mehreren Wochen. Zu dem Zeitpunkt befand sich meine neue Webseite noch in der Entwicklung auf einer Subdomain namens 2015.artunchained.de. WordPress hat dementsprechend alle internen Seitenlinks derart in die Datenbank gespeichert, z.B. http://2015.artunchained.de/3d-bilder. Bevor ich meine Seite live geschaltet hatte, habe ich einfach ein Suchen&Ersetzen über die Datenbank laufen lassen, und http://2015.artunchained.de ersetzt durch https://www.artunchained.de . Wie kann es also passieren, dass mehrere Wochen später wieder alle Links die Subdomain beinhalten? Gespenster. Es war ja eh grade Halloween. Ich zumindest hatte den Server in den drei vorhergenden Tagen nicht angefasst.

In dem ganzen Chaos erhielt ich dann eine Mail von Strato: Die Inhaberschaft meines Kundenkontos enthielte fehlerhafte Daten, ich solle das bitte per Fax korrigieren. In der Tat stand dort noch mein (ur-)alter Name: „Geissinger Design“. Nur hatte ich diese Mail bereits vor Jahren schonmal bekommen und die Änderung damals durchführen lassen.

Und so ging es weiter, es gab dutzende Vorfälle, die ich mir nicht erkläre konnte, die mich aber ein unglaubliches Maß an Zeit und Nerven gekostet haben. Abschließend kann ich definitv sagen: Strato war nie eine Hilfe. Strato war nie am günstigsten. Strato war nie zuverlässig und nie schnell. Bye bye Strato.

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