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Warum Arbeit nicht am Arbeitsp..

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Jason Fried: Why work doesn’t happen at work


Oder, warum ich zuhause arbeite.

Dieser Mann spricht mir aus der Seele. Ich habe in meinem Leben genau die gleichen Erfahrungen gemacht. Man bucht sich ein, man geht zur Kaffeemaschine, man geht zweimal eine Zigarette rauchen und dann in die Mittagspause. Danach ist man eh müde. Am nächsten Tag 3h Teamsitzung im Büro des Chefs, die Infos für das neue Projekt kommen „bald“ per Email. Man wartet die nächsten 2 Tage auf die Infos. Zwischendurch bedient man Chef und Kollegen mit Fragen am Telefon oder persönlich.

Ich erinnere mich an meine Zeit als HiWi („wissenschaftliche Hilfskraft“), als ich hochgradig erstaunt war, einen großen neuen Block Code im PHP-Projekt zu entdecken. Gestern war er noch nicht da. Und er funktionierte. Was zum Henker ist geschehen?

Es war, wie vermutet, der Neue gewesen. Er hatte bereits in seiner ersten Arbeitswoche den Systemfehler erkannt und überwunden. Er war klammheimlich abends um 19:00 in das Institut gekommen, und hatte seine 3,5h Arbeitszeit zum arbeiten genutzt. Für alle anderen war das natürlich sehr peinlich. Also versuchte ich, mich innerhalb meiner Nine-to-Five Arbeitszeit mehr anzustrengen. Ich vernehme Gelächter aus dem Nachbarbüro. Na gut, da wird man wohl mal nachschauen dürfen. 3 Leute versammelt um den PC des Fize-Chefs. Katzenbilder. Noch ein Kaffee. 80 Minuten weg. Verdammt.

In einem anderen Unternehmen dasselbe Spiel:
Tag 1. Mein PC geht nicht. Ich bastele, aber es fehlt an Werkzeug und Teilen.

Tag 2. Man hat mir einen neuen PC hingestellt. Also muss ich nur noch den kompletten Arbeitstag mit Softwareinstallation verbringen und könnte an Tag 3 voll loslegen.

Tag 3. Der PC geht wieder nicht, jemand hat dringen die Festplatte gebraucht. Aber ich war vorbereitet, ich hatte eine Linuxinstallation auf externer Platte dabei und durfte sie nutzen. Also nur noch kurz die Firmenrepos hinzufügen und alles installieren lassen. Der Firmenserver lahmt. Kaffee, Zigarette, Gespräch über Fußball. Chef fragt, wie es läuft.

Tag 4. Der Chef hatte die Idee, den alten, ausgemusterten Server als Testplatform einzurichten, die Aufgabe wurde mir zugeteilt. Der alte Server ist extrem laut. Damit hatte keiner gerechnet. Ab in den PC-Laden in der City, doch in dem exotischen Format hatte der Laden keine leisen Lüfter.

Tag 5. Chef hat miese Laune, also alle ruhig verhalten. Dafür geht er um 11:00. Ich übrigens auch. Die Jahre als Freiberufler hatten mich gelehrt, wie man arbeitet. Ich nutze die Zeit. Für eine Stunde Arbeit brauche ich eine Stunde. Klingt komplex, ist aber wahr. Was mir an dem Firmenarbeitsplatz nach 5 Tagen langsam unangenehm wurde, war in der Firma nichtmal jemandem aufgefallen. Ich beschloß, es in Zukunft zu lassen, in einer Firma zu arbeiten, und meine Zeit stattdessen zu nutzen.

Carpe Diem

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